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Das Anti-Gewalt-Training

Hintergründe verstehen - Taten verurteilen - Täter konfrontieren

Das Anti-Gewalt-Training (AGT) beinhaltet vielfach erprobte und bereits erfolgreich umgesetzte Konzepte gegen Gewalt und Machtmißbrauch.

Das AGT bietet sowohl (schwerpunktmäßig) Methoden der "Konfrontativen Pädagogik" als auch kompetenzerweiternde Elemente aus der Theaterpädagogik, dem Psychodrama und dem Verhaltenstraining.

„...so hat noch nie einer mit mir gesprochen!“

(Sascha, 16 Jahre, Nachwuchs-Schläger, nach erfolgreich absolviertem Anti-Gewalt-Training)
In diesem Sinne bietet das AGT Gewaltbereiten die Konfrontation, die sie schon immer gesucht haben – ein Fitnesstraining, um cooler zu werden

Das AGT ermöglicht maßgeschneiderte Trainingsangebote für

  • Schulen
  • Stationäre Kinder- und Jugendhilfe
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Offene Jugendarbeit
  • Jugendgerichtshilfe und Bewährungshilfe

Zielgruppe

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die z. B. an Schulen oder Jugendhilfeeinrichtungen durch Prügelei, Unterdrückung, Erpressung etc. als gewaltbereite Wiederholungstäter aufgefallen sind.
Es kann sich um aggressive Einzelgänger, Mitläufer oder Anstifter zur Gewalt handeln.

Zielsetzung

  • keine neuen Opfer
  • lernen, Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen
  • reden lernen statt zu schlagen
  • erkennen der Aggressionsauslöser
  • aufgeben der Rechtfertigungsstrategien
  • Entwicklung von Opferempathie
  • aushalten von Provokationen und Erweiterung der Frustrationstoleranz
  • soziale Kompetenzen und echte Konfliktfähigkeit sollen gestärkt werden.

Grundhaltung

Konfrontatives Handeln im AGT orientiert sich an einem optimistischen Menschenbild. Den Betroffenen akzeptieren, aber nicht seine Taten.
Erst auf dieser Grundhaltung gilt es das wiederholt abweichende Verhalten ins Kreuzfeuer der Kritik zu nehmen. "Nähe suchen, bis es schmerzt"
Gewaltverhalten ist ein erlerntes Verhalten und somit gibt es die Möglichkeit, Gewalt auch wieder zu verlernen.

Methoden

  • Biographiearbeit 
  • Gruppengespräche, Übungen gegen Anmache, Konfrontationsübungen
  • "Life-act-Training" , kreative und aktivierende Methoden aus Psychodrama und Theaterpädagogik  zur Verhaltensänderung
  • Der "Heiße Stuhl"
  • Kosten - Nutzen - Analyse

 

Ablauf des AGT

  • Kennenlernen der Gruppe und Regeln festsetzen
  • Vertrauensübungen und Kooperationstraining
  • Auslöser der Gewalt bei sich und bei anderen erkennen, Stärken und Schwächen der Teilnehmer erfahren
  • Vor- und Nachteile von Gewalt erörtern
  • Rechtfertigungsstrategien bei sich erkennen und zugeben
  • Opferperspektive einnehmen und verstehen
  • "Heißer Stuhl" , Tatkonfrontation und Entwicklung von Opferempathie
  • "Life-act- Training", s.o.
  • Provokationstest ohne Aggressionen meistern
  • Persönlichkeitsstärkung, Kompetenzerweiterung
  • "Cool bleiben ohne Gewalt"

 

Teilnehmer und Rahmenbedingungen

  • Teilnehmerzahl 5 - 8
  • Trainingsumfang ca. 40 Std., verteilt auf 4-5 Monate
  • 2 ausgebildete Anti-Gewalt-Trainer

 

 

 

 

 

 
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